Lederpflege für Lederpolster

Leder ist ein natürliches Produkt und ist nicht von Natur aus schwarz, rot oder blau. Das Leder im Fahrzeug ist mit einer Farbschicht versehen, die falsch behandelt oder gereinigt, sehr schnell auf- und abgelöst ist.

Wird das Autoleder unsachgemäß gereinigt, so wird – wo zuvor ein kleiner Fleck zu sehen war -, nach der Reinigung ein großer lederfarbener Fleck sichtbar. Ein Erlebnis, das wir uns besser ersparen wolle

Zur fachmännischen Lederpflege setzen wir ein

* Geschirrspülmittel – die oft angeführte Sattelseife wird für ungefärbtes Leder verwendet(!)

* Ledermilch

* Frotteetücher

Vorgehensweise

Ist das Fahrzeugleder in noch relativ gutem Zustand, setzen wir zur Reinigung nur lauwarmes Wasser ein: Mit einem Frotteetuch – getränkt mit lauwarmen Wasser – wischen wir mit nur leichtem Druck über das Autoleder.

Ist die Ledergarnitur stärker verschmutzt, geben wir zu dem lauwarmen Wasser einen Schuss Geschirrspülmittel dazu und reinigen die Polsterung ebenfalls mit leichtem Druck.

Niemals

- beispielsweise bei Flecken – auf einer Stelle kräftig reiben. Denn: Sehr schnell ist die Lederfarbe abgerieben. Stattdessen prüfen wir nach abschließender Reinigung und Pflege, was sich von der Fleckenbildung noch zeigt.

Nach Reinigung und Trocknung des Leders wird das Naturprodukt mit einem Lederpflegemittel behandelt.

Für den Einsatz im gelederten Automobil hat sich Ledermilch allerbestens bewährt.

Die Ledermilch macht und hält das Autoleder geschmeidig, gibt Farbtiefe und gleicht etwaige Farbunregelmäßigkeiten aus. Ledermilch fettet nicht und hat dazu einen herrlichen Leder-Neuwagen-Duft.

Die Ledermilch kann mit einem Frotteelappen oder mit einem Schwamm, der meist der Spezialmilch beiliegt, aufgetragen werden. Ansonsten richten wir uns nach der Anleitung des Pflegeprodktes.

Vorgehensweise bei Flecken

Wie bereits erwähnt: Das Autoleder hat nur eine dünne Farbschicht, dadurch verbietet sich

* sehr starkes Reiben auf einem Fleck,

* die Verwendung von Universalverdünnung und dergleichen.

Der Einsatz von Fleckenentferner, wie Seife, Benzin (Achtung Explosionsgefahr), Essig oder weitere Reinigungsprodukte werden zunächst an einer verdeckten Stelle am Leder erprobt, um zu sehen, ob das Autoleder die Reinigungsmethode unbeschadet übersteht.

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